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Ganz gelassen unperfekt

Erfolg und Zuversicht – jenseits von digitalem Dauerrausch und Selbstoptimierung

Am 27. August 2026 erscheint mein Business Ratgeber „Ganz gelassen unperfekt  / Erfolg und Zuversicht – jenseits von digitalem Dauerrausch und Selbstoptimierung im Campus Verlag!
Das Buch ist ab sofort im Handel (egal, ob in der Lieblingsbuchhandlung um die Ecke oder den üblichen online Shops) vorbestellbar!
Wer mich und meine Arbeit gern unterstützen mag, kann das Buch am besten hier über autorenwelt.de bestellen. Dieser online Shop verzichtet auf Marketing und beteiligt daher alle Autorinnen und Autoren mit einem doppelten Verkaufserlös!

Anfang September plane ich eine Buchrelease Party in Hamburg und freu mich auf und über viele neue und bekannte Gesichter, mehr im Sommer unter meinen „öffentlichen Events“ oder im Newsletter und via Social Media auf LinkedIn und Insta.

Es geht um Selbstführung statt Selbstoptimierung; Erfolg, Sichtbarkeit, Resilienz – und bitte alles gleichzeitig? In einer Arbeitswelt zwischen Dauerkrise, Social-Media-Druck und Selbstoptimierungswahn zeigt „Ganz gelassen unperfekt“, wie wir selbstbestimmt bleiben können, ohne ständig funktionieren zu müssen.  Denn das Problem ist längst nicht mehr nur die Informationsflut: Mit KI wächst vor allem der Output und damit die Notwendigkeit, immer mehr zu bewerten und zu entscheiden, oft ohne innezuhalten. Mir ist es hoffentlich einigermaßen gelungen, mit toxischer Positivität und digitalen Dauerreizen Schluss zu machen und für einen entspannteren, wirksamen Umgang mit Leistung, Karriere und uns selbst zu plädieren.

Ich hab es für mein 18-jähriges Ich geschrieben, das immer geglaubt hat, man müsse Dinge erst so richtig können, bevor man sie machen darf.

Und für alle, die ihr ganzes Leben so gut organisieren, funktionieren, reflektieren und weitermachen und dabei vielleicht manchmal vergessen, wie großartig sie sind, wie viel sie längst können, wie viel sie anderen Menschen schenken – und vergessen, dass man zwischendurch auch stehenbleiben und durchatmen darf!

Und falls ihr euch fragt, wie diese Farbe heißt, die da so knallt: Sie heißt Chartreuse. Ich bin neulich bei Harper’s Bazaar darüber gestolpert und dachte sofort, ja, ergibt total Sinn, dass genau so ein Ton gerade wieder auftaucht. Chartreuse liegt irgendwo zwischen Gelb und Grün, aber eigentlich trifft es das nicht richtig, die Farbe hat etwas Unruhiges, nichts daran wirkt geschniegelt oder gesetzt und genau deshalb bleibt man hängen.

Und irgendwie passt das ziemlich gut zu meinem Buch, denn „Ganz gelassen unperfekt“ ist genau der Gegenentwurf zu diesem ganzen Optimierungsdrang, der uns ständig einreden will, wir müssten nur noch ein bisschen besser, strukturierter, effizienter werden. Chartreuse macht da nicht mit, die Farbe ist einfach da und ziemlich präsent, ohne sich zu erklären. Vielleicht war genau das der Grund, warum sie aufs Cover musste, 1000 DANK ans Grafik-Team vom Campus Verlag!

Dieses Buch ist bewusst kein Coachingbuch. Ich habe keine Universalrezepte, es gibt kein Tschakka und nicht die „10 Tipps, mit denen …“. Angebliche „One size fits all“-Strategien stimmen weder bei der 501-Jeans noch bei meinen Impulsen. Wenn beim Lesen manches bekannt erscheint, liegt das vielleicht nicht daran, dass hier etwas besonders Kluges gesagt worden wäre, sondern daran, dass sich schon viele darüber Gedanken gemacht haben. Ich schreibe nicht über Selbstführung, weil ich sie irgendwie gemeistert hätte, sondern weil sie mich beschäftigt.

Aus Überzeugung tauchen nur wenig bis gar keine Checklisten, Übungen oder Erklärkästen auf, dafür zum Ende jedes Kapitels zwei Handvoll Impulsfragen. Mir geht es in diesem Buch mehr um Präsenz statt Produktivität. Wir leben in einer Kultur der Antworten und oft habe ich den Eindruck, dass die Frage wichtiger ist als die Antwort selbst.

Ich finde viele Anglizismen total beknackt und werde trotzdem nicht ohne sie auskommen, denn vieles entstammt der anglo-amerikanischen Wissenschaft und wird durch die Übersetzung sperrig.

Und mir ist bewusst, dass sich ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung bestimmte Themen, Debatten und Trends bereits längst überholt haben werden. Ich wünsche mir von euch ganz bescheiden einfach nur das Kostbarste, was ihr besitzt: eure Aufmerksamkeit, denn nur sie ist die Währung unserer Zeit und unser wichtigstes Gut.

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